Warum gibt es bestimmte Stufen in der Freimaurerei?

 

Da das freimaurerische Gedankengut nicht in festen und dogmatischen Lehrsätzen aufgebaut ist, wird Zeit und Geduld benötigt, um es sich anzueignen. Deshalb wächst der Freimaurer langsam in das Brauchtum hinein. Um diese stufenförmig aufbauende Erkenntnis zu dokumentieren, ist der neu Aufgenommene erst Lehrling, wird nach etwa einem Jahr Geselle und nach meist weiteren zwei Jahren Meister. In jeder dieser Stufen wird ein bestimmtes Gebiet menschlichen Wirkens bearbeitet. Dabei gibt es im brüderlichen Umgang keine Gradabstufung. Alle Brüder sind gleich, nur die Kenntnisse und Erfahrungen sind unterschiedlich. Der Ursprung entstammt dem Handwerkerbrauch, besonders dem der Steinmetzen, in dem bis heute die Dreistufigkeit Lehrling – Geselle – Meister im beruflichen Werdegang vorgesehen ist.

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