Wie ist der Freimaurer-Tempel aufgebaut?

 

Als Tempel kann im Grunde jeder geeignete Raum genutzt werden. In der Anfangszeit der Freimaurerei tagten die Brüder in Gaststätten und nutzten einen ungestörten Raum als Tempel. Wo die Möglichkeit besteht, ist der Tempel ein festlicher, meist in Blau gehaltener Raum mit verhängten Fenstern, um die Abgeschlossenheit gegenüber der Außenwelt zu betonen. Seine Achse wird immer von Ost nach West angenommen, selbst wenn die tatsächliche Orientierung anders ist. Im Osten sitzt der vorsitzende Hammerführende Meister, im Westen die Aufseher. Im Norden und Süden nehmen die Brüder Platz. In der Mitte des Tempels liegt ein Ritualteppich mit Symbolen. Er ist von den drei Säulen umgeben, welche Weisheit, Stärke und Schönheit symbolisieren.

Weitere, symmetrisch angeordnete Plätze nehmen Aufseher, Sekretär, Schatzmeister und Redner ein.

Zurück zu "Fragen und der Versuch, darauf Antworten zu geben"